Olivenöl-Kuchen mit Pangaea Olivenöl: saftig & aromatisch
Du willst gesünder backen, aber der Kuchen soll trotzdem schmecken?
Kennst du das? Du möchtest dich bewusster ernähren, weniger tierische Fette verwenden, aber auf Kuchen einfach nicht verzichten. Jeder Ernährungsratgeber empfiehlt dir, Butter zu reduzieren. Doch was soll stattdessen in den Teig? Margarine klingt nicht verlockend. Und ein Kuchen ganz ohne Fett ist trocken wie Pappe.
Die Lösung steht wahrscheinlich schon in deinem Küchenschrank: hochwertiges Olivenöl. Was in der mediterranen Küche seit Jahrhunderten selbstverständlich ist, überrascht hierzulande viele. Ein Olivenöl-Kuchen klingt zunächst ungewöhnlich. Doch wer einmal ein Stück probiert hat, versteht sofort, warum diese Tradition so lange Bestand hat. Das Ergebnis ist ein Gebäck, das unglaublich saftig schmeckt, wunderbar aromatisch duftet und dabei leichter als ein klassischer Butterkuchen daherkommt.
In diesem Artikel erfährst du alles, was du über diese besondere Kuchenart wissen musst. Von den Grundlagen über ein einfaches Rezept bis hin zu Tipps, die auch Anfängern auf Anhieb gelingen. Du brauchst kein Vorwissen und keine Profi-Ausrüstung. Nur Lust auf etwas Neues und ein gutes Olivenöl.
Was genau ist ein Olivenöl-Kuchen?
Ein Olivenöl-Kuchen ist ein Rührkuchen, bei dem Olivenöl die Butter vollständig ersetzt. Der Teig besteht aus den gleichen Grundzutaten wie bei einem klassischen Kuchen: Mehl, Zucker, Eier und ein Triebmittel wie Backpulver. Der entscheidende Unterschied liegt im Fett. Statt kalter Butter verwendest du flüssiges Olivenöl, das sich gleichmäßiger im Teig verteilt.
Stell dir den Unterschied wie bei zwei verschiedenen Pulloverarten vor. Butter im Kuchen ist wie ein dicker Wollpullover: warm und gemütlich, aber etwas schwer. Olivenöl ist wie ein feiner Kaschmirpullover: genauso wärmend, aber leichter und geschmeidiger. Die Grundfunktion bleibt dieselbe, doch das Tragegefühl verändert sich spürbar. Genauso fühlt sich auch die Textur eines Kuchens mit Olivenöl im Mund an: zarter, feuchter, eleganter.
Vier Dinge machen diese Kuchenart besonders und unterscheiden sie deutlich von herkömmlichem Gebäck:
- Saftigkeit: Olivenöl hält die Feuchtigkeit im Teig deutlich länger als Butter. Der Kuchen trocknet auch nach zwei bis drei Tagen kaum aus.
- Aroma: Ein gutes Olivenöl bringt fruchtige, leicht kräuterige Noten ins Gebäck. Das verleiht dem Kuchen eine unverwechselbare mediterrane Tiefe.
- Textur: Die Krume wird besonders feinporig und zart. Der Kuchen fühlt sich fast samtig an.
- Bekömmlichkeit: Einfach ungesättigte Fettsäuren statt gesättigter Fette machen den Kuchen leichter verdaulich.
Dieser Kuchen gehört zur Familie der mediterranen Backkunst. In Griechenland, Italien und Spanien backen Familien seit Generationen mit Olivenöl. Dort ist es keine Besonderheit, sondern gelebte Tradition. Hierzulande entdecken immer mehr Hobbyköche, dass diese Tradition einen guten Grund hat.
Warum Olivenöl die bessere Wahl für deinen Kuchen ist
Saftigkeit, die tagelang anhält
Butter wird bei Zimmertemperatur fest. Das kennst du von der Butterdose auf dem Frühstückstisch. Im Kuchen passiert dasselbe: Nach dem Abkühlen verfestigt sich das Butterfett in der Krume. Dadurch wird der Kuchen mit jeder Stunde etwas trockener und fester. Olivenöl bleibt bei Raumtemperatur flüssig. Die Fettmoleküle umhüllen die Mehlpartikel und halten die Feuchtigkeit dauerhaft im Teig. Deshalb schmeckt ein Kuchen mit Olivenöl am dritten Tag oft genauso saftig wie am ersten.
Dieses Prinzip lässt sich einfach nachprüfen. Schneide ein Stück Butterkuchen und ein Stück Olivenölkuchen auf und lasse beide über Nacht stehen. Am nächsten Morgen wirst du den Unterschied sofort spüren: Das eine Stück bröselt, das andere bleibt geschmeidig.
Ein Aroma, das überrascht
Viele Menschen erwarten, dass ein Gebäck mit Olivenöl intensiv nach Oliven schmeckt. Diese Befürchtung ist unbegründet. Beim Backen verändert sich das Aromaprofil des Öls. Die kräftigen grünen Noten treten in den Hintergrund. Übrig bleiben subtile fruchtige Nuancen, die sich harmonisch mit Zucker, Mehl und weiteren Zutaten verbinden. Das Ergebnis erinnert eher an eine zarte Frische als an einen Salat.
Die Qualität des Olivenöls bestimmt dabei maßgeblich den Geschmack. Ein fruchtiges, ausgewogenes Olivenöl extra bringt feine Aromen ins Gebäck. Ein minderwertiges Öl kann dagegen unangenehme Noten hinterlassen. Genau hier lohnt sich der Griff zu einem Öl, das auch pur überzeugt. Pangaea Olivenöl mit seiner ausgewogenen Charakteristik und Fruchtigkeit eignet sich hervorragend für Kuchenteige, weil es den Teig aromatisch bereichert, ohne ihn zu dominieren.
Gesundheitliche Vorteile, die sich summieren
Der Austausch von Butter gegen Olivenöl verändert das Fettprofil deines Kuchens grundlegend. Butter enthält überwiegend gesättigte Fettsäuren. Olivenöl liefert vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken können. Zusätzlich bringt ein hochwertiges Öl Polyphenole und Vitamin E mit in den Teig. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und können Entzündungen hemmen.
Natürlich bleibt ein Kuchen ein Kuchen. Er enthält Zucker und liefert Kalorien. Aber wenn du sowieso backst, ist die Variante mit Olivenöl die ernährungsphysiologisch klügere Wahl. Zudem ist dieser Kuchen von Natur aus laktosefrei, weshalb er auch für Menschen mit Milchunverträglichkeit eine echte Alternative darstellt.
Welches Olivenöl gehört in den Kuchenteig?
| Olivenöl-Typ | Eignung zum Backen | Geschmack im Kuchen |
|---|---|---|
| Natives Olivenöl extra (mild, fruchtig) | Ideal | Zart fruchtig, harmonisch |
| Natives Olivenöl extra (kräftig, bitter) | Bedingt geeignet | Kann herb durchschmecken |
| Raffiniertes Olivenöl | Funktioniert, aber wenig Aroma | Nahezu neutral |
| Oliventresteröl | Nicht empfehlenswert | Kann unangenehme Noten zeigen |
Die goldene Regel lautet: Verwende ein Olivenöl, das du auch gerne pur über Salat gibst. Wenn es pur gut schmeckt, wird es auch im Kuchen überzeugen. Ein mild-fruchtiges natives Olivenöl extra ist die sicherste Wahl für Einsteiger. Besonders geeignet sind Öle, die reif-fruchtige Noten mitbringen, also eher süßlich-sanft als grün-scharf schmecken.
Pangaea Olivenöl eignet sich dafür besonders gut. Sein ausgewogenes Aromaprofil mit dezenter Fruchtigkeit und feiner Schärfe integriert sich harmonisch in süße Teige. Du schmeckst die Qualität des Öls, ohne dass es den Kuchen geschmacklich überlagert.
Grundrezept Schritt für Schritt: Dein erster Olivenölkuchen
Dieses Rezept ist bewusst einfach gehalten. Du brauchst keine besonderen Backfähigkeiten und keine exotischen Zutaten. In etwa 60 Minuten steht ein wunderbar saftiger Kuchen auf deinem Tisch.
Zutaten für eine Springform (26 cm)
- 200 ml natives Olivenöl extra
- 200 g Zucker
- 3 Eier
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
- 150 ml Milch (oder Pflanzenmilch für eine vegane Variante)
- Abrieb und Saft einer unbehandelten Zitrone
So gelingt die Zubereitung
Schritt 1: Heize deinen Backofen auf 175 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Fette die Springform leicht ein oder lege sie mit Backpapier aus. Das Einfetten funktioniert übrigens auch wunderbar mit einem Pinselstrich Olivenöl.
Schritt 2: Schlage die Eier mit dem Zucker in einer großen Schüssel etwa drei Minuten schaumig. Die Masse sollte heller werden und leicht dickflüssig vom Schneebesen fließen. Dieser Schritt sorgt für die lockere Krume, also nimm dir hier die Zeit.
Schritt 3: Gieße das Olivenöl in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren in die Eier-Zucker-Mischung. Die Masse emulgiert dabei, das bedeutet, Öl und wässrige Bestandteile verbinden sich zu einer gleichmäßigen Creme. Rühre so lange, bis alles homogen aussieht.
Schritt 4: Mische Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel. Gib die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch in drei Portionen zur Eier-Öl-Masse. Rühre nach jeder Zugabe nur kurz, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Zu langes Rühren macht den Teig zäh statt zart.
Schritt 5: Hebe Zitronensaft und Zitronenabrieb unter. Die Säure der Zitrone aktiviert das Backpulver zusätzlich und sorgt für extra Lockerheit. Gleichzeitig bildet die Frische der Zitrusfrucht einen wunderbaren Kontrast zur ausgewogenen Fruchtigkeit des Olivenöls.
Schritt 6: Fülle den Teig in die vorbereitete Form und backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen 40 bis 45 Minuten. Die Stäbchenprobe verrät dir, ob er durchgebacken ist. Stich mit einem Holzstäbchen in die Mitte: Bleibt kein Teig daran kleben, ist der Kuchen fertig.
Schritt 7: Lass den Kuchen zehn Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn herauslöst. Vollständig abkühlen lassen, bevor du ihn anschneidest. Dann entfaltet sich das volle Aroma am besten.
Eier und Zucker schaumig schlagen, Olivenöl langsam einrühren, Mehlmischung und Milch abwechselnd unterheben, Zitrone dazu, bei 175 Grad etwa 40 bis 45 Minuten backen. Der Teig braucht weniger Rührzeit als ein Butterteig und verzeiht kleine Ungenauigkeiten erstaunlich gut.
Variationen: Wie du deinen Kuchen immer wieder neu erfindest
Das Grundrezept ist erst der Anfang. Die Vielseitigkeit eines Kuchens mit Olivenöl zeigt sich besonders bei Geschmacksvariationen. Weil das Öl selbst mediterrane Aromen mitbringt, harmoniert es mit erstaunlich vielen Zutaten. Hier einige Kombinationen, die garantiert gelingen:
Zitrusfrüchte und Olivenöl: ein Traumpaar
Orange, Zitrone, Blutorange oder Limette passen hervorragend zum Olivenöl. Die Säure der Zitrusfrüchte balanciert die milde Süße des Teigs aus. Ersetze im Grundrezept einfach die Zitrone durch eine Orange oder mische verschiedene Zitrusfrüchte. Der Abrieb liefert die ätherischen Öle, der Saft die Frische.
Schokolade trifft Olivenöl
Kakao und Olivenöl ergeben eine überraschend komplexe Geschmackskombination. Ersetze 40 g Mehl durch hochwertigen Backkakao und füge ein bis zwei Esslöffel Espresso zum Teig. Der Kaffee verstärkt den Schokoladengeschmack, ohne selbst hervorzuschmecken. Diese Variante verbindet die Welt der Desserts mit Olivenöl auf besonders elegante Weise.
Kräuter und Gewürze für Mutige
Rosmarin, Thymian oder Lavendel verwandeln deinen Kuchen in ein mediterranes Erlebnis. Gib einen Teelöffel fein gehackte frische Kräuter in den Teig. Das klingt gewöhnungsbedürftig, passt aber perfekt zu den fruchtigen Noten des Olivenöls. Besonders Rosmarin und Zitrone ergeben zusammen ein unvergessliches Aroma.
Nüsse und Mandeln
Gemahlene Mandeln ersetzen einen Teil des Mehls und machen den Kuchen noch saftiger. Verwende bis zu 100 g gemahlene Mandeln und reduziere das Mehl entsprechend. Die Mandeln bringen eine dezente Süße mit und ergänzen das Olivenöl auf natürliche Weise.
All diese Varianten zeigen, warum das Backen mit Olivenöl so faszinierend ist. Es eröffnet eine Geschmackswelt, die mit Butter so nicht erreichbar wäre. Traditionelle Kuchenrezepte kennen kaum Kräuter oder Zitrusfrüchte als Hauptaroma. Mit Olivenöl als Basis werden diese Kombinationen nicht nur möglich, sondern regelrecht naheliegend.
Die häufigsten Anfängerfehler und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Das falsche Öl verwenden
Ein ranziges, altes oder minderwertiges Olivenöl verdirbt jeden Kuchen. Du schmeckst es sofort. Verwende immer ein frisches natives Olivenöl extra, das du auch roh genießen würdest. Wenn du beim Probieren die Nase rümpfst, gehört das Öl nicht in den Teig.
Fehler 2: Butter eins zu eins ersetzen wollen
Butter und Olivenöl verhalten sich unterschiedlich. 100 g Butter enthalten etwa 80 Prozent Fett und 20 Prozent Wasser. Olivenöl ist reines Fett. Deshalb brauchst du weniger Olivenöl als Butter. Die Faustregel: Nimm etwa 80 Prozent der Buttermenge als Olivenöl. Statt 250 g Butter verwendest du also rund 200 ml Olivenöl.
Fehler 3: Den Teig zu lange rühren
Butterteig verträgt kräftiges Rühren, weil die feste Butter Luft einschließt. Bei einem flüssigen Fett wie Olivenöl entwickelt sich durch zu langes Rühren Gluten im Mehl. Das Ergebnis ist ein zäher, gummiartiger Kuchen statt einer zarten Krume. Rühre die Mehlmischung nur so lange unter, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
Fehler 4: Den Kuchen zu früh anschneiden
Ein Olivenöl-Kuchen braucht Ruhezeit. Direkt aus dem Ofen ist er noch sehr weich und kann leicht zerfallen. Warte mindestens 30 Minuten, besser eine Stunde. Viele Bäcker sagen sogar, dass dieser Kuchen am nächsten Tag am besten schmeckt. Das Öl hat dann Zeit, sich vollständig mit den anderen Aromen zu verbinden.
Fehler 5: Zu wenig Salz verwenden
Eine Prise Salz klingt nach nichts, macht aber einen riesigen Unterschied. Salz hebt die Süße hervor und betont die fruchtigen Noten des Olivenöls. Ohne Salz schmeckt der Kuchen flach und eindimensional. Eine gute Prise, etwa ein halber Teelöffel, reicht völlig aus.
Der Zusammenhang zwischen Ölqualität und Kuchenergebnis
Die Qualität deines Olivenöls wirkt sich direkt auf das Backergebnis aus. Diese Verbindung lässt sich nicht umgehen. Ein hochwertiges Öl bringt Polyphenole mit, die nicht nur gesundheitlich wertvoll sind, sondern auch als natürliche Antioxidantien die Frische des Kuchens verlängern. Dadurch bleibt dein Gebäck länger saftig und aromatisch.
Wenn du ein Olivenöl mit niedrigem Säuregehalt und ausgeprägter Fruchtigkeit verwendest, überträgt sich diese Qualität in den Teig. Pangaea Olivenöl wird innerhalb weniger Stunden nach der Ernte verarbeitet, wodurch es seinen niedrigen Säuregehalt und seinen hohen Polyphenolgehalt behält. Diese Eigenschaften machen sich im fertigen Kuchen bemerkbar: als zartes, fruchtiges Aroma und als lang anhaltende Saftigkeit.
Der Zusammenhang funktioniert auch in die andere Richtung. Ein minderwertiges Öl mit hohem Säuregehalt oder sensorischen Fehlern bringt genau diese negativen Eigenschaften in den Teig. Ranzige oder muffige Noten lassen sich durch Zucker und Zitrone nicht vollständig überdecken. Deshalb gilt gerade beim Backen mit Olivenöl: Investiere in Qualität, denn du schmeckst den Unterschied in jeder Scheibe.
Olivenölkuchen richtig aufbewahren
Ein großer Vorteil dieses Kuchens ist seine bemerkenswerte Haltbarkeit. Trotzdem gibt es einige Punkte, die du beachten solltest, damit er möglichst lange frisch bleibt:
- Bei Raumtemperatur: Unter einer Kuchenglocke oder in Frischhaltefolie gewickelt hält der Kuchen drei bis vier Tage. Manche sagen, er schmeckt am zweiten Tag am intensivsten.
- Im Kühlschrank: Gut verpackt bleibt er bis zu einer Woche frisch. Nimm ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren heraus, damit er Zimmertemperatur erreicht. Kalt schmeckt er etwas fester als bei Raumtemperatur.
- Einfrieren: In Scheiben geschnitten lässt sich der Kuchen bis zu drei Monate einfrieren. Die einzelnen Stücke tauen in etwa 30 Minuten auf und schmecken fast wie frisch gebacken.
Im Vergleich dazu wird ein Butterkuchen bereits nach einem Tag deutlich trockener. Dieser Unterschied kommt daher, dass Olivenöl bei Raumtemperatur flüssig bleibt und die Feuchtigkeit im Teig einschließt. Butter dagegen kristallisiert aus und gibt Feuchtigkeit an die Umgebung ab.
Für wen eignet sich ein Kuchen mit Olivenöl besonders?
Dieser Kuchen ist erstaunlich vielseitig und spricht verschiedene Bedürfnisse an. Das macht ihn zu einem echten Allrounder in der Backstube:
- Menschen mit Laktoseintoleranz: Da das Rezept keine Butter enthält und die Milch leicht durch Pflanzenmilch ersetzt werden kann, ist dieser Kuchen unkompliziert laktosefrei zu backen.
- Gesundheitsbewusste Genießer: Wer den Anteil gesättigter Fettsäuren in seiner Ernährung reduzieren möchte, findet hier eine geschmackvolle Alternative. Das Olivenöl liefert stattdessen wertvolle einfach ungesättigte Fettsäuren.
- Fans der mediterranen Küche: Wer Olivenöl bereits in der herzhaften Küche liebt, wird begeistert sein, wie gut es auch im süßen Bereich funktioniert.
- Backanfänger: Der Teig ist unkompliziert, verzeiht kleine Fehler und gelingt fast immer. Kein Aufschlagen kalter Butter, kein Tempern, keine komplizierte Technik nötig.
Gerade für Einsteiger bietet das Backen mit Olivenöl einen besonders leichten Einstieg. Die flüssige Konsistenz des Öls vereinfacht das Mischen. Es gibt keine Klümpchen, die nicht untergerührt sind. Es gibt keine zu harte Butter, die erst weich werden muss. Du gießt einfach das Öl zum Teig, rührst kurz, und alles verbindet sich gleichmäßig.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
Mit diesen zusätzlichen Hinweisen hebst du deinen Kuchen auf das nächste Level. Jeder einzelne Tipp macht einen spürbaren Unterschied:
- Das Öl auf Raumtemperatur verwenden. Kaltes Olivenöl emulgiert schlechter mit den Eiern. Stelle die Flasche rechtzeitig aus dem kühlen Schrank.
- Eier ebenfalls auf Raumtemperatur bringen. Zimmerwarme Eier nehmen mehr Luft auf und ergeben einen lockereren Teig.
- Zitrusschale nur dünn abreiben. Unter der gelben oder orangefarbenen Schicht liegt die weiße Schicht, die bitter schmeckt. Reibe nur die äußerste Farbschicht ab.
- Die Backform nicht zu stark fetten. Ein hauchfeiner Film Olivenöl mit einem Backpinsel genügt. Zu viel Fett am Rand kann den Kuchen ungleichmäßig bräunen lassen.
- Experimentiere mit dem Zucker. Ersetze einen Teil des weißen Zuckers durch Honig oder Rohrzucker. Das ergänzt das fruchtige Olivenölaroma auf eine interessante Weise.
Häufige Fragen rund um den Olivenöl-Kuchen
Schmeckt der Kuchen stark nach Olivenöl?
Nein. Durch die Hitze im Ofen verändern sich die Aromen. Du schmeckst eine dezente Fruchtigkeit und eine angenehme Tiefe, aber keinen dominanten Olivengeschmack. Die anderen Zutaten wie Zucker, Zitrone und Mehl gleichen das Geschmacksbild aus. Gäste, die nicht wissen, dass Olivenöl im Teig ist, erkennen es meist nicht, bemerken aber, dass der Kuchen besonders gut schmeckt.
Kann ich jedes Olivenöl zum Backen verwenden?
Grundsätzlich ja, aber die Qualität macht den Unterschied. Für die besten Ergebnisse empfehle ich ein ausgewogenes bis mittelkräftiges natives Olivenöl extra. Sehr bittere oder scharfe Öle können im süßen Gebäck etwas herb wirken. Raffinierte Olivenöle funktionieren zwar technisch, bringen aber kein Aroma mit.
Wie rechne ich Butter in Olivenöl um?
Verwende etwa 80 Prozent der Buttermenge als Olivenöl. Beispiel: 250 g Butter werden zu 200 ml Olivenöl. Der Teig wird dadurch etwas flüssiger, was aber normal ist. Reduziere bei Bedarf die restliche Flüssigkeit im Rezept leicht. Dieser einfache Umrechnungsfaktor funktioniert bei den meisten Kuchenrezepten zuverlässig und ist ein guter Ausgangspunkt, wenn du Butter durch Olivenöl ersetzen möchtest.
Ist Olivenöl-Kuchen vegan?
Das Grundrezept enthält Eier und Milch, ist also nicht automatisch vegan. Beide Zutaten lassen sich jedoch ersetzen. Statt Milch verwendest du Hafer- oder Sojamilch. Für die Eier gibt es verschiedene Alternativen: Apfelmus, gemahlene Leinsamen mit Wasser oder fertige Ei-Ersatzprodukte. Das Olivenöl selbst ist natürlich rein pflanzlich.
Wie lange hält der Kuchen frisch?
Bei richtiger Aufbewahrung unter einer Glocke oder in Folie bleibt er bei Raumtemperatur drei bis vier Tage saftig. Im Kühlschrank sogar bis zu einer Woche. Eingefrorene Stücke halten sich bis zu drei Monate. Die gute Haltbarkeit ist einer der größten Vorteile gegenüber Butterkuchen.
Zusammenfassung: Die fünf wichtigsten Punkte auf einen Blick
- Ein Olivenöl-Kuchen ersetzt Butter durch hochwertiges natives Olivenöl extra. Das macht ihn saftiger, aromatischer und bekömmlicher als herkömmliche Rührkuchen.
- Die Qualität des Olivenöls bestimmt den Geschmack. Ein ausgewogenes, fruchtiges Öl wie Pangaea Olivenöl bringt feine Aromen ins Gebäck, ohne zu dominieren.
- Die Zubereitung ist einfacher als bei Butterkuchen. Kein Aufschlagen, kein Tempern, keine komplizierte Technik. Flüssiges Öl lässt sich mühelos verrühren.
- Dieser Kuchen hält deutlich länger frisch. Weil Olivenöl bei Raumtemperatur flüssig bleibt, trocknet der Teig nicht so schnell aus wie mit festem Butterfett.
- Variationen sind nahezu endlos. Zitrusfrüchte, Schokolade, Kräuter oder Nüsse: Das fruchtige Aroma des Olivenöls harmoniert mit erstaunlich vielen Zutaten.
Dein nächster Schritt
Probiere das Grundrezept aus diesem Artikel bei deiner nächsten Backgelegenheit. Verwende ein hochwertiges natives Olivenöl extra und halte dich an die Schritte. Du wirst überrascht sein, wie einfach es geht und wie gut das Ergebnis schmeckt. Auf pangaea-olivenoel.de findest du ein Olivenöl, das sich durch seine ausgewogene Fruchtigkeit besonders gut für Kuchenteige eignet.
Wenn du Geschmack an dieser Art zu backen findest, entdecke als Nächstes weitere Möglichkeiten: Olivenöl-Brot mit Kräutern, mediterrane Fladenbrote oder herzhafte Teigwaren mit Olivenöl. Die Welt des Backens mit Olivenöl ist reich, vielseitig und voller Überraschungen. Jedes neue Rezept zeigt dir eine andere Facette dieses besonderen Öls.
